Julia Brendler


Schauspielerin
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Leben & Werk

Julia Brendler spielte 1989 mit erst 14 Jahren ihre erste Hauptrolle im DEFA-Spielfilm „Verbotene Liebe“.

Geboren wurde Julia Brendler am 26. Februar 1975 im brandenburgischen Schwedt in der ehemaligen DDR als Tochter eines Biologen. Nach einem Casting in ihrer Heimatstadt bekam sie mit erst 14 Jahren die Hauptrolle der Barbara in Helmut Dziubas Jugend-Drama „Verbotene Liebe“. Für die überzeugende Darstellung einer 13-Jährigen, die ein Verhältnis mit einem 18-Jährigen hat, wurde sie 1990 prompt mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet. 1991 besetzte sie Helmut Dziuba erneut für seinen Film „Jan und Jana“. Für die charismatische Schauspielerin folgten weitere Hauptrollen, unter anderem in Dagmar Hirtz‘ Dreiecksgeschichte „Moondance“ (1995) und Farhad Yawaris mehrfach preisgekröntem Kurzfilm „Dolphins“ (1999). Für die Darstellung der Psychatrie-Patientin Lara erhielt Julia Brendler beim Brooklyn International Film Festival 2002 den Preis als Beste Darstellerin. Im Jahr 2000 gehörte Julia Brendler zum Cast der hochkarätig besetzten deutsch-kanadischen Koproduktion „Deeply“ mit Kirsten Dunst. Ein Jahr später überzeugte sie in Ivan Sainz-Pardos‘ Kurzfilm „Schneckentraum“. Für die Hauptrolle der Julia bekam sie 2002 beim Internationalen Filmfest in Palencia erneut den Preis als Beste Darstellerin. 2009 war sie in Matthias Emckes „Phantomschmerz“ zu sehen. Neben ihren regelmäßigen Kinoauftritten ist Julia Brendler aber auch eine gefragte Fernsehschauspielerin. Seit Mitte der 1990er-Jahre hatte sie zahlreiche Rollen in deutschen und internationalen Fernsehproduktionen. Zu ihren aktuelleren Fernseharbeiten zählen die Komödie „Der Typ, 13 Kinder & ich“ (2009), in der sie neben Tim Bergmann eine 13-fache Mutter mimte sowie der Fernsehfilm „Festtagsstimmung“ aus der Katie Fforde-Reihe (2010).

Julia Brendler lebt mit ihrem Lebensgefährten, einem Sohn und einer Tochter in Berlin.

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